Was Männern Sinn gibt

Ergebnisbericht des Studienprojekts 
“Die unsichtbare Religion kirchenferner Männer” vom Mai 2005

In Auftrag und herausgegeben von:

Männerarbeit der EKD
Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und -arbeit in den deutschen Diözesen

Durchgeführt von:

Institut zur Erforschung der religiösen Gegenwartskultur, Universität Bayreuth

Der Ergebnisbericht ist über die Hauptgeschäftsstelle zu beziehen und wird gegen € 5,- zzgl. Versand abgegeben. Bestelladresse: info@maennerarbeit-ekd.de


Lange Zeit galt das Wort der Theologin Dorothee Sölle unhinterfragt, die Männer für emotional amputiert und für religiöse Analphabeten hielt. Gewiss stößt man auch in der geschlechtsspezifischen kirchlichen Arbeit mit Männern immer wieder auf das Tabu der Männer, über Transzendenz, Gott und Glaube zu sprechen. Doch sollte die Schlussfolgerung nicht zufrieden stellen, dass eine solche Tabuisierung des Religiösen gleichbedeutend sei mit einer Art spirituellen Vakuums und der Unfähigkeit der Männer, die eigene konkrete Lebenswirklichkeit sinnlich zu überschreiten. Es gilt der tiefen Sehnsucht der Männer auf die Spur zu kommen, ihrem Leben Sinn und Orientierung zu geben – und natürlich darüber etwas zu erfahren, welchen Stellenwert Männer dabei der Kirche einräumen.

Diesen Fragestellungen widmet sich das Forschungsprojekt. Weiter:...